Die Wahrheit der Milch und der Kuh

Milchprodukte machen Kinder dick.“

Das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, stieg mit der vermehrten Aufnahme von Milchprodukten und Kalzium.“

„… mit etwa 20000 zusätzlichen Krankheitsfällen pro Jahr.“

Milch enthält 3.5% Eiweiss, wobei Casein 80% ausmacht; die restlichen Prozente werden zu Molkenproteinen zusammengefasst. Der Fettanteil liegt bei 4% und Milchzucker (Laktose) ist zu 4.8% enthalten. Der überwiegende Teil der Milch – nämlich 87.5% – besteht aber aus Wasser.

Je nach Verarbeitungsprozess werden unterschiedliche Sorten von Milch unterschieden: Frische Kuhmilch ist unbehandelt und rahmt nach kurzer Zeit auf. Um das zu verhindern, wird die Milch homogenisiert bzw. das Milchfett in Gestalt feiner Fetttröpfchen zerkleinert. Gleichzeitig wird die Milch pasteurisiert oder uperisiert. Beim Pasteurisieren wird sie während 15 bis 30 Sekunden auf 72 bis 75° C (Grad Celsius) erhitzt; dadurch wird die Milch für einige Tage haltbar gemacht, allerdings muss sie gekühlt aufbewahrt werden. Beim Uperisieren wird sie während mindestens 1 Sekunde auf 135 bis 150° C erhitzt (UHT- oder H-Milch).

Typische Milchprodukte sind ferner Butter und Käse. Bei der Herstellung von Butter wird Rahm solange steif geschlagen, bis sich die Fettbestandteile zum sogenannten Butterkorn vereinigen und sich von der als „Buttermilch“ bezeichneten Flüssigkeit scheiden. Um 1 kg Butter zu produzieren, benötigt man 22 Liter Milch. Vereinfachend gesagt, besteht Käse aus Milch, Wasser, Salz und Lab, das als Gerinnungsmittel gentechnisch erzeugt oder aus den Mägen neugeborener Kälber gewonnen wird. Im Schnitt sind 10 Liter frische Milch nötig, um 1 kg Käse zu produzieren. Je nach Wassergehalt und Reifezeit wird zwischen Frisch -, Weich- und Hartkäse unterschieden.

Grossbetriebe stellen pro Tag an die 200 Tonnen Käse her. In der Schweiz werden im Jahr 160.000 Tonnen produziert, wobei rund die Hälfte der der Menge der über 450 verschiedenen Käsesorten v.a. nach Italien, Frankreich und Deutschland exportiert.

Die Hälfte der Tiere wird nie in ihrem Leben die Sonnen erblicken.

Die Kuh und das Kalb: Kaum anderswo im Tierreich gibt es eine so innige Beziehung zwischen Müttern und ihren Kindern. Das weiss auch die Milchbranche, und macht gerne damit Werbung. In Wahrheit aber sind solche Familienbande unerwünscht: Weil wir die Milch für uns Menschen wollen, nehmen wir den Kühen schon kurz nach der Geburt ihre Kälber weg und sperren sie ein. Übrigens macht da “Bio”, wie so oft, keine Ausnahme.

Bald danach werden die jungen Herdentiere nach Geschlecht sortiert. Dann sind die Weichen gestellt: Die männlichen Kälber werden im Schnellverfahren gemästet und im Schnitt nach einem Jahr geschlachtet. Allein in der Schweiz sind das über eine Viertel Million Kälbchen jedes Jahr.

Auf viele der weiblichen Rinder wartet dagegen ein Dasein als “Milchkuh”. Damit Kühe aber überhaupt Milch geben, müssen sie immer wieder ein Kalb zur Welt bringen. Also werden sie jedes Jahr aufs Neue künstlich besamt. Und verbringen so ihr Leben in einer permanenten Schwangerschaft. Bis sie im Alter von 5 Jahren ausgedient haben. Dann landen sie beim Metzger. Dabei könnten Kühe gut und gerne 25 Jahre alt werden.

Offenbar glauben viele Leute, dass eine Kuh nur einmal gebären muss, um dann ihr Leben lang Milch zu geben. Andere meinen, die von ihnen konsumierte Milch sei jenes Erzeugnis, das übrigbleibt, nachdem die Kuh ihr Kälbchen gesäugt hat. Mit der Realität haben solche Wunschvorstellungen allerdings nichts zu tun.

Woher kommt die viele Milch?

Um ihr Kalb zu ernähren, würde eine Kuh täglich rund 8 Liter Milch geben. Bereits anfangs der 1980er Jahre waren es 14 Liter täglich – und zwar ausschliesslich für den menschlichen Bedarf. Mitte der 1990er Jahre stieg die Produktion auf 16 bis 18 Liter pro Tag an, heutzutage sind es im Schnitt 22 Liter Milch. Das ergibt (berechnet auf eine Laktationsdauer von 305 Tagen) bis zu 7.000 Liter im Jahr. Bei speziellen Rassen wie Holstein-Friesian, Jersey oder Brown-Swiss sind “Milchleistungen” von 10.000 Litern keine Seltenheit mehr.

Spätestens hier stellt sich die Frage: Wie werden derartige “Erträge” erzielt? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Kühe müssen ständig Milch liefern, und das können sie nur dann, wenn sie ständig Kälber gebären.

Besamt, gemolken, geschlachtet

Üblicherweise gebären Kühe erstmals nach 24 bis 32 Monaten, die Trächtigkeit dauert, wie beim Menschen, neun Monate. Ab der sechsten Woche nach Geburt des Kalbes lässt die Milchproduktion nach. Das ist der Zeitpunkt, da die Kuh bereits wieder “belegt” wird, d.h. von einem Bullen gedeckt oder, was heute die Regel ist, künstlich besamt, also zwangsgeschwängert wird.

Während dieser Phase wird sie weiterhin zweimal pro Tag gemolken. Abgesetzt werden die Melkmaschinen erst zwei Monate vor Geburt des zweiten Kalbes, damit sich das Alveolargewebe des Euters erholen kann. Die Phase der Milchabgabe, auch “Laktation” oder „ trocken gelegt“ genannt, dauert somit 305 Tage pro Jahr.

Heutzutage gelten drei bis vier Geburten (= “Abkalbungen”) für die angestrebte Milchmenge als ausreichend, bei sogenannten Hochleistungskühen genügen offenbar bereits zwei Geburten. Dann haben die Tiere ausgedient und landen im Schlachthaus: “Verkürzte Nutzungsdauer”, nennt man das im Jargon. Heute lebt eine Milchkuh im Schnitt noch 4.5 bis 6 Jahre, obschon Rinder 20 Jahre und älter werden können.

Dass eine Kuh nur einmal ein Junges gebären muss, um dann ihr Leben lang Milch zu geben, trifft also nicht zu. Tatsache ist, dass den Kühen praktisch ununterbrochen Milch entzogen wird, während sie fast ununterbrochen schwanger sind.

Wussten Sie,

  • dass Kühe an einem Tag bis zu 9 Kilometer zurücklegen würden – und sie nach Schweizer Tierschutzgesetz an 275 Tagen im Jahr eingesperrt werden dürfen?

  • dass die “Milchleistung” der Schweizer Kühe infolge intensiver Zucht in den letzten drei Jahrzehnten um 30 Prozent zugenommen hat?

  • dass auf Hochleistung getrimmte Milchklühe nach 3 bis 4 Schwangerschaften ausgelaugt sind und häufig wegen schweren Euterentzündungen, Fruchtbarkeitsstörungen oder Lähmungserscheinungen geschlachtet werden müssen?

  • dass den Kälbern auch hierzulande immer noch Heu vorenthalten wird, damit ihr Fleisch schön hell bleibt – und sie deshalb an Eisenmangel leiden?

  • und dass all das eigentlich gar nicht nötig wäre – weil es genügend Alternativen gibt?

 

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Tierhaltung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Tiere zu halten. Es gibt drei Kategorien, nämlich: Die Nutztierhaltung, die Heimtierhaltung und die Wildtierhaltung.

Nutztiere sind: Kühe, Pferde, Schweine, Hühner oder auch Bienen.

Diese Tiere dienen dem Menschen, da sie für ihn Nahrungsmittel wie z.B. Fleisch, Milch oder Honig hergeben.

Heimtiere sind: Hunde, Katzen, Hamster etc. Heimtiere sind Tiere, die man in einer Privatwohnung halten kann.

Wildtiere sind: Füchse, Wölfe, Hirsche etc. Wildtiere sind Tiere die in der Wildnis oder in Zoos leben.

 

Tierschutzgesetz

Um all diese Tiere halten zu können muss man schauen, dass das Tierschutzgesetz beachtet wird. Dieses schreibt vor wie man ein Tier zu halten hat.  Dieses Gesetz besagt, dass es ein Tier mit Würde und Wohlergehen leben soll. Das Tier muss gepflegt, gefüttert und beschäftigt werden.  Das Tier braucht auch ein angepasstes Zuhause. Dem Tier muss man gewisse Freiheiten geben. Der Halter des Tieres ist verpflichtet, dem Tier die nötigen medizinischen Behandlungen zu ermöglichen. Das Gesetz kann auch dem Halter gewisse Kurse oder Behandlungen vorschreiben.  Das Gesetzt will, dass es allen Tieren möglichst gut geht.

 

Tierschützer

Tierschützer versuchen den Tieren (z.B. in Notsituationen) zu helfen. Vor einer Weile haben es die Tierschützer geschafft die Delphine im Conny Land zu befreien. Sie konnten sich nicht mehr mitansehen wie dort die Delphine starben. Tierschützer sind überall auf der Erde tätig. Sie nehmen z.B. Tiere die ausgesetzt wurden auf und versorgen sie. Tierschützer machen auch die Menschen aufmerksam auf die Masthaltung die Tierunfreundlich ist.