Interview mit Spaghetto Barilla N°5

L: Wie heisst du richtig?

S: Spaghetto Barilla

Woher kommst du?

Ich komme aus Parma, Italien. Mein Ur- Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Grossvater war ein Chinese und dünner als ich. Er wurde im 15. Jahrhundert von einem gewissen Marco Polo nach Italien entführt. Dort wurde er heiss gekocht und machte schliesslich schlapp. Meine Vorfahren wurden erstmals von Barilla 1877 hergestellt.

Wie alt bist du?

Ich wurde vor einem Monat aus verschiedenen Zutaten gemixt und gepresst. Leider lebe ich nur bis im März 2014, dann bin ich verfault.

Warum bist du die Nummer 5?

Das hängt von Dicke und Kochzeit ab. Die ursprünglichen Spaghetti waren dünn und lang.

Warum bist du es nicht mehr?

Wegen Mode und so… Mein Cousin isst zum Beispiel mehr als ich. Jetzt ist er eine Nudel.

Wie fühlst du dich in Bern?

Ich fühle mich ausländisch aber ich bin in aller Munde.

Was machst du hier am liebsten?

Ich gehe gerne mit meiner Familie baden. Am liebsten baden wir in der kalten Aare.

Warum in der Aare wenn sie kalt ist?

Wenn es zu heiss ist, werde ich zu schlapp und ertrinke, weil ich nicht mehr schwimmen kann.

Ist es nicht zu riskant?

Nein nein nein. Solange ich immer auf die Temperatur achte, ist es kein Problem. Im Whirlpool ist es viel einfacher, die Temperatur zu kontrollieren.

Magst du Fussball?

Ja klar! Mein Traum ist es, vor dem Fernseher gegessen zu werden, während ich sehe, wie Italien Weltmeister wird.

Bist du verheiratet?

Ja sicher! Meine Frau ist eine Tortellina und meine Söhne und Töchter sind Lasagne.

Hast du noch Kontakt zu deinen Eltern in Italien?

Logisch. Mein Vater ist ein Don in einem Viertel von Parma. Wenn er anruft, bin ich immer für einen Gefallen bereit. Ich habe viele Connections und besorge ihm immer ein paar Penne. Er findet sie sehr schön.

Eine letzte Frage: Was wünschst du dir für die Zukunft?

Die Weltherrschaft! Mein Cousin hat schon die Kontrolle in Berlusconis Hirn übernommen. Bald wird die Welt uns gehören.

Vielen Dank für die Antworten und bis bald.

Prego

 


Interview mit Marc Suremann im Restaurant Beaumont Bern

Arbeiten Sie gerne als Koch?

Ja ich arbeite aus Leidenschaft, die Arbeitszeiten sind nicht immer regelmässig z.B. in einem Hotel sind sie unregelmässig und in einem Spital oder einem Heim regelmässig, die unregelmässige Arbeitszeit hat nicht nur Vorteile.


Wie lange arbeiten Sie als Koch?

Es kommt drauf an. Für Pasta brauche ich gerade mal 2 Minuten jedoch für Fleisch Sauce oder Beilage ca. 10-15 Minuten.

 

Haben Sie schon immer als Koch gearbeitet?

Ich habe die Hotelfachschule gemacht und auch Service. Danach habe ich erst mit dem Kochen angefangen. Bei unserem Restaurant ist es so dass mein Vater mehr den Service & das Büro macht während ich in der Küche bin.

 

Welches Rezept haben Sie als Koch am meisten zubereitet?

Geschnetzeltes & Braten.

 

Haben Sie schon vor der Lehre gerne gekocht?

Ja. Meinen Eltern gehört dieses Restaurant seit 25 Jahren ich habe in den Mittagspausen manchmal mitgeholfen.

 

Von wann bis wann arbeiten Sie?

Von 9.00 bis 14.00 und am Abend von 18.00 bis 22.00.

 

Kochen Sie auch privat gerne?

Ja, also es ist etwas anderes als im Restaurant, wo es 80-90 Leute hat. Zu Hause koche ich nur für 3-4 Personen.

 

Welches ist Ihr Lieblingsgericht?

Château–Briand (am Stück gegartes Rindsfilet).

 

Bekommen Sie viele Komplimente für Ihr Essen?

Man bekommt natürlich Beides; Kritik und Komplimente.

 

Wie lange arbeiten Sie als Koch?

Ohne Schule jetzt 12 Jahre.


Interview mit dem Koch Mark Suremann

Interview mit einer Hochzeitstortenbäckerin

Braucht man eine spezielle Ausbildung?

Nein man muss einfach Konditorin sein.

 

Was ist das schwerste an einer Hochzeitstorte?

Eindeutig die Dekoration!

Gibt es eine spezielle Technik um Hochzeitstorten zu backen?

Nein, es sind ja eigentlich normale Torten.

 

Was ist der aufwändigste Arbeitsschritt?

Die Dekoration.

 

Was war die ausgefallenste Hochzeitstorte die Sie je gebacken haben?

Schwierig, ich denke es war eine mit echten Blumen!

 

Weshalb sind Hochzeitstorten teurer als normale Torten?

Man gibt sich automatisch mehr Mühe und das kostet Zeit. Und auch die Dekoration ist teuer!

 

Wenn mal etwas schief gehen sollte was passiert dann?

Zuerst versucht man natürlich alles zu reparieren oder zu vertuschen, sonst muss man noch einmal anfangen. Was mit der missglückten Torte passiert, ist dem Chef seine Sache!

 

 

Was machen Sie wenn jemand nicht zufrieden ist?

Häufig ist es trotzdem okay. Aber es gab mal einen Kunden der nahm sie nicht und da schaute dann auch unser Chef.

 

Wie lange hat man für eine Torte?

Unterschiedlich, für 5 Stöcke hat man vielleicht 1-2Tage. Aber zum Beispiel bei der Hochzeitstorte von William und Kate hatten 8 Konditoren 3 Wochen lang gearbeitet.

 

Wie viele Anfragen bekommen sie pro Jahr?

Wir sind nicht so bekannt für unsere Hochzeitstorten, deshalb ungefähr 5.

China Restaurant                                中國餐廳

 

Emilie:           Liebe Frau Chen, wir vom Schulhaus Munzinger, würden gerne ein Interview mit einem China Restaurant führen. Wäre das möglich?

Chen:             Ja kein Problem!

Emilie:           Haben sie viele Kunden?

Chen:             Ja ich glaube schon…

Emilie:           Wo kaufen sie die Zutaten die sie benötigen?

Chen:             Eigentlich im Migros und so. Aber einige Zutaten muss ich in einem asiatischen Laden kaufen.

Emilie:           Was verkauft sich am besten?

Chen:             Süsssauer

Emilie:           Was ist ihr persönliches Lieblingsgericht?

Chen:             Gebratene Ente

Emilie:           Geben sie Rabatte?

Chen:             Nein, wir möchten dass die Kunden zu uns kommen, weil sie unser Essen lieben und nicht wegen den Rabatten!

Emilie:           Wann haben sie die meisten Kunden in der Woche?

Chen:             Am Wochenende am Abend.

Emilie:           Was gefällt ihnen am besten an diesem Beruf?

Chen:             Ich liebe es meine Kultur hier in der Schweiz weiterzugeben.

Emilie:           Vielen vielen Dank für dieses wirklich Interessante Interview!

Chen:             Bitte, war kein Problem!


Eine Gruppenarbeit von Emilie, Aisha und Naji